Titel


Alaska

1876 machten die Amerikaner das beste Geschäft ihrer Geschichte, als sie den Russen Alaska für den Spottpreis von 7,2 Millionen Dollar abkauften. Trotz Goldrausch und Ölfunden ist der Staat noch in weiten Teilen unberührt und bietet grossartige Naturerlebnisse: Nirgendwo auf dem amerikanischen Kontinent sind die Berggipfel höher, die Bären riesiger, die Flüsse reissender und die Lachse grösser. Tundra, Seen, Wälder, Gletscher - in den kurzen zehn Wochen, die die sommerliche Reisesaison hier dauert, kann man Natur fernab jeder Zivilisation erleben.

Boston

Architektur und Lebensgefühl unverkennbar europäisch, die Innenstadt klein und überschaubar, die Gassen eng und gewunden: Boston ist die elegante alte Dame der Ostküste. Kultur wurde in der 1630 gegründeten Stadt schon immer gross geschrieben. Davon zeugen die exzellenten Universitäten, wie Harvard und das Massachusetts Institute of Technology und eingie ausgezeichnete Museen.



Blue Ridge Parkway

Besonders im Herbst, wenn sich die Blätter färben, ist die Fahrt auf dem Blue Ridge Parway ein einmaliges Erlebnis. Die 754km lange Panoramastrasse verbindet den Great Smokey Mountains National Park mit dem Shenandoah National Park. Die Strasse führt über die Kämme der südlichen Appalachen, des Bergzugs, der parallel zur Ostküste des Landes verläuft. Der Blue Ridge Parkway bietet 262 Aussichtspunkte.

Chicago

Chicago hat sich in vielen Bereichen einen Namen gemacht: als Geburtsort der Wolkenkratzer-Architektur, als Musikstadt und in den zwanziger Jahren als Gangstermetropole. Zweifellos ist es die interessanteste und aufregendste Stadt des Mittleren Westens; hier findet man eine Restaurant- und Kulturszene, wie man sie eigentlich in den Städten an den Küsten erwarten würde. Die Kulisse des Lake Michigan trägt das ihre zum Ambiente bei.



Death Valley

Das Death Valley gehört zu den reizvollsten Wüstengebieten des Landes. Hier gibt es nämlich ausreichend Wasser, um Vegetation zu ermöglichen, und so präsentiert sich die landschaftliche Vielfalt des 30km breiten und 200km langen Tales unendlich abwechslungsreich: stumpfgrün überwucherte Seitencanyons, bunte Felsen, mit bizarren, spitzen Seitenformationen bedeckte Flächen, Salzwüsten. All dies ist sehenswert, jedoch nicht im Sommer. Dann herrschen im Death Valley nämlich Temperaturen um 45° Celsius. Dies ist auch der Grund, weshalb Wohnmobilen der Zutritt in den Nationalpark in den heissen Monaten oft nicht erlaubt ist.

Everglades

Alligatoren, die in Mangrovenwäldern lauern, seltene Vögel und Abermillionen von Mücken bevölkern die Everglades im südlichen Florida. Die Indianer nannten das Gebiet "Fluss aus Gras", und dieser Name ist sehr viel zutreffender als die Bezeichnung "Sumpf". Die Everglades sind nämlich im Grunde eine 160km lange, 80km breite und nur rund 15cm tiefe Wasserschicht, die ganz langsam Richtung Golf von Mexiko fliesst. Man kann das Gebiet mit dem Kanu oder bei Spaziergängen auf Holzstägen über die Sümpfe erkunden. Ausserhalb des Nationalparks stehen Air-Boats zur Verfügung.



Grand Canyon

Der Grand Canyon ist die grösste Schlucht der Welt: Mehr als 1600m tief ist die Erdspalte, 400km lang und bis zu 30km breit. Man kann das Naturwunder von zwei Seiten erleben: Vom weniger erschlossenen North Rim, welches im Winter gesperrt ist sowie vom South Rim, dem um 300m tiefer gelegenen Südrand. Letzterer ist zwar am stärksten frequentiert. Jedoch bieten sich von dort aber auch die schönsten Aussichten un die meisten Wandermöglichkeiten.

Las Vegas

In der Glitzermetropole mitten in der Wüste Nevadas war früher einmal alles erlaubt, was andernorts verboten war: käufliche Liebe und Glücksspiele. Inzwischen hat die Stadt der Casinos ihr Image gewandelt und zieht immer mehr Kongress-Besucher und Familien an. Die riesigen Hotel- und Casino-Komplexe überbieten sich gegenseitig. Berühmt ist Las Vegas auch für seine grossen Bühnenshows, beispielsweise die von Siegfried und Roy.



Los Angeles

Im weiten Erdenrund kennt man die "Stadt der Engel" als die Heimat der Stars. Hollywood mit den Universal Studios, Beverly Hills und Disneyland zählen zu den Hauptattraktionen von Los Angeles. Auch die Strände können sich sehen lassen, von denen vor allem Venice Beach eine permanente Show von Schönheiten und Muskelmännern bietet.

Miami

Art déco, Ocean Drive und pulsierendes Nachleben - wie ganz Florida hat sich auch dessen Metropole dem "Fun" verschrieben, auf der Sonnenseite des Lebens leben. Interessanter Gegensatz dazu ist das Viertel der vielen Exilkubaner, die sich in Miami niedergelassen haben.



Monument Valley

Markante, steile Tafelberge aus feuerrotem Sandstein - die Szenerie ist jedem bekannt durch unzählige Western. Die Erosionslandschaft des Monument Valley liegt im Navajo-Indianerreservat, nicht alle Wege durch das Gebiet sind der Öffentlichkeit zugänglich. Der schönste Blick über das Tal bietet sich von der Aussichtsterasse des Visitor Center.

New Orleans

Nicht nur während des Karnevals, des legendären Mardi Gras, ist in New Orleans die Hölle los: Allabendlich kann man sich im French Quarter amüsieren, hervorragend essen und in diversen Kneipen und auf den Strassen ausgezeichnete Musik hören.



New York

Es gibt nichts, was die Stadt der Städte nicht zu bieten hätte. Museen, architektonische Highlights, Nachtleben, Kunst- und Musikszene, Restaurants - alles vom Feinsten und im Superlativ. Einwanderer aus aller Welt haben New York zur kosmopolitischsten Stadt Amerikas und vielleicht sogar der Welt gemacht.

Niagara Falls

Die Wasserfälle des Niagara River gehören zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Nordamerikas. Sie liegen an der Grenze zwischen USA und Kanada. Die American Falls sind 56m hoch, die wahrscheinlich schöneren kanadischen Horseshoe Falls 54m hoch und 670m breit. Mit den kleinen Booten der Maid of the Mist kann man ganz nah an den Fuss der Fälle heranfahren, oder man betrachtet die donnernden Wassermassen von einem der Türme aus.



Redwood National Park

Baumriesen, die mehr als 100m in die Höhe ragen, sind in diesem kalifornischen Park zu bestaunen. Einst bedeckten diese Bäume die gesamte kalifornische Küste. Nachdem die Holzfäller ihnen zu Leibe rückten sind nur noch wenige Redwood-Wälder erhalten. Durch den Park kann man fahren, wandern oder reiten. Zum Park gehört auch ein Küstenstreifen mit sehr reizvollen Wanderwegen.

San Francisco

Ob Flower Power oder sanfte Esoterikwellen - von der Stadt am Golden Gate gingen schon immer die alternativen Bewegungen und die neuesten Trends aus. Den Besucher begeistern neben einzelnen Sehenswüdigkeiten v.a. das wunderschüne Stadtbild und die traumhafte Lage der Stadt an der Bucht.



Seattle

Seattle bietet eine einmalige Kulisse aus Hochhäusern, Wasser, Grün und dem 4000m hohen Mt. Rainier mit seiner vergletscherten Kuppe. Die Boomstadt am Pazifik ist der Traum von Utopia - intakte Umwelt, gute Arbeits- und jede Menge Freizeitmöglichkeiten, schicke Kneipen, eine lebendige Szene. Eine Stadt zum Wohlfühlen!

Washington, D.C.

Weisser Marmor, imposante Bauten im klassizistischen Stil, grosszügig aufgelocket durch viel Grün und Wasser - Washington ist eine würdige Hauptstadt des mächtigen Landes. Angelegt um zu repräsentieren und die Bürger teilhaben zu lassen an der Demokratie: das Weisse Haus kann besichtigt werden, in nahezu allen Museen ist der Eintritt umsonst.



Yellowstone National Park

Nicht nur die Bären, Wölfe, Bisonherden und donnernden Wasserfälle sind es, die jährlich 4 Million Besucher in den ältesten Nationalpark der USA locken - die Hauptattraktion von Yellowstone sind seine Thermalgebiete. Besonders der Old Faithful Geysir, der alle 60-70 Minuten seine Wasserfontäne in die Höhe schleudert, und die Sinterterrassen von Mammoth Hot Springs.

Yosemite National Park

Bis zu 3500m hohe, schneebedeckte Granitgipfel, blumenübersäte Bergwiesen, kristallklare Seen, dunkle Wälder - das ist der Yosemite National Park. Ziel aller Besucher ist das Yosemite Valley, ein 11km langes Wiesental, umsäumt von nackten, glatten Granitwänden, das man am dramatischsten vom Aussichtspunkt Glacier Point erlebt: Von der gegenüberliegenden Wand stürzen sich die Yosemite Falls über zwei Stufen 740m in die Tiefe. Bei Sonnenuntergang leuchtet die massige Wand des Half Dome orangerot auf.


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